3.000 Tonnen Kapazität können unterschiedliche Ausführungen bedeuten. Die Aufgabenstellung muss Menge und geplante Bewirtschaftung beschreiben.
1. Jahresumschlag und gleichzeitigen Bestand unterscheiden.
Der Jahresumschlag entspricht nicht automatisch der nötigen Lagerkapazität. Entscheidend sind Spitzenbestand, Erntefolge und Auslieferungszeitpunkte.
2. Partien vor der Zellenzahl planen.
Kultur, Qualität, Feuchte oder Vermarktungsziel können eine Partientrennung erfordern. Besprechen Sie, welche Produkte gleichzeitig vorhanden sind und getrennt bleiben müssen.
3. Die Angabe in Tonnen hinterfragen.
Die Umrechnung von Volumen in Tonnen hängt von Schüttdichte und Befüllungsannahmen ab. Lassen Sie Referenzprodukt und Bezugsbedingungen im Angebot angeben.
Eine hilfreiche Einstiegsfrage: „Was muss ich gleichzeitig lagern können, in welchen Partien und für wie lange?“
4. Lagerung mit Annahme und Austrag abstimmen.
Die Silozahl beeinflusst Förderwege und Betriebsweise. Belüftung, Überwachung und Entleerungszeit gehören in dieselbe Betrachtung.
5. Raum für den nächsten Schritt lassen.
Eine freie Fläche allein reicht zur Erweiterung nicht aus. Prüfen Sie Förderung, Tragwerke, Versorgung und Zugänge schon im Konzept. Schnittstellen lassen sich bei passenden Projekt- und Budgetbedingungen vorbereiten.
Orientierung zur Aufgabenstellung. Auslegung, Nachweise und Ausführungslösungen erfordern konkrete Projektdaten.

